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Porträt im Laden
 

Portrait im Laden 2007

Ewa Kulasek/Ulrich Czerny: Hüte + Taschen

21. September – 10. November 2007

Eigentlich ist Ewa Kulasek Künstlerin. Sie hat in ihrem Heimatland Polen an der Akademie in Lodz und später an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Als Künstlerin beschäftigt sie sich mit Räumen und Installationen. Seit 2003 entwirft sie unter dem Namen SCHA auch Hüte. Es ist nicht verwunderlich, dass ihre Hüte weder modisches Attribut noch Dekoration sind. Es sind Objekte die durch Form, Farbe und Struktur an Skulpturen erinnern. Trotz größter formaler Einfachheit wirken die Hüte nicht starr. Die meisten sind flexibel und laden dazu ein, mit der Form zu spielen und verschiedene Arten des Tragens auszuprobieren.
Ulrich Czerny ist gelernter Werkzeugmacher, doch die Liebe zum Leder hat sich schon bald durchgesetzt und ihn zur Herstellung von Taschen aus Sattelleder geführt. Jede seiner Taschen ist einzeln von Hand gearbeitet und wird nur in nummerierter Auflage gefertigt. Obwohl Gebrauchsgegenstand, sind seine Taschen kleine Kunstwerke, die er zum Schutz liebevoll mit passenden Filzhüllen umgibt. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet, erstmals 1999 auf der Frankfurter Messe mit »Form 99«, danach mit dem Hessischen und dem Saarländischen Staatspreis.

Sonja Duò-Meyer: Gefäße und Gebrauchsobjekte

27.Juli - 15. September 2007

Sonja Duò-Meyer ist eine Keramikerin aus der Schweiz. Sie arbeitet mit Porzellan, dessen Masse sie frei aufbaut. Ihre Arbeiten in Schwarz oder Weiß spannen den Bogen vom angewandten zum freien Objekt. Sie zeigt einerseits Gefäße für Salz, Reiben für Knoblauch oder Ingwer, weiße Seifenschalen für das Bad und schwarze für die Küche. Kleine Vasen reihen sich zur Installation, große Vasen und eimerförmige Gefäße genügen sich als Skulptur.

Manfred Schmid: Gefäße in Urushi

15. Juni - 21. Juli 2007

Parallel zum Design- und Architektursommer 2007 stellte Manfred Schmid seine Gefäße in japanischer Lacktechnik Urushi aus. Nachdem er über Jahre kleine hochglänzende Lackschalen in dieser traditionellen Technik gefertigt hatte, begann er mit Format, Material und Technik zu experimentieren. Das Ergebnis sind bis zu 1 m hohe Gefäße aus mehreren, mit Lack verbunden Schichten Leinwand, innen mit Ton ausgekleidet. In diesem Jahr erhielt er dafür auf der Internationalen Handwerksmesse den Bayerischen Staatspreis.

Josephine Lützel: Tafelkultur in Silber

20- April - 9. Juni 2007

Unter dem Titel »Tafelkultur in Silber« zeigte der BKV Silbergerät von Josephine Lützel: Vasen, Pfeffermühlen, ein Kinderbesteck, Leuchter, eine Konfektschale mit mundgeblasenem Glas von Cornelius Réer, Obst- und Parmesanmesser, Dosen und eine Kanne, für die Josephine Lützel auf der Internationalen Handwerksmesse 2007 den Bayerische Staatspreis erhielt. Ihre Arbeiten zeugen von höchster handwerklicher Präzision verbunden mit einem außerordentlichen Gespür für Funktionalität, Technik und ästhetische Form.

Mari Ishikawa: Im Schatten des Baumes

02. März – 14. April 2007

Mari Ishikawa gehört zu den Protagonisten zeitgenössischen Autorenschmucks. Geknotete und geflochtene poetische Gebinde aus rotem Japanpapier, mit Elementen aus Silber und Gold oder Perlen ergänzt. Sie bilden komplexe Ketten oder Broschen in Nest- oder Wolkengestalt. Mari Ishikawa lässt sich von der japanischen Tradition, ihrer Literatur und ihren Bildern inspirieren.

Mützen und Schals: Kalte Tage – Warme Sachen

12. Januar – 24. Februar 2007

Passend zur Jahreszeit zeigten wir Mützen und Schals.

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